Sportvideo
Das „des Monats“ hab ich jetzt auch mal weggenommen. Schaut einfach ab und zu mal rein, obs was neues gibt.
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Wenn ihr glaubt 800m unter 2 Minuten oder gar 10.000m in 30 Minuten zu laufen wäre eine großartige Leistung, dann schaut euch das Mal an. Ein genialer Zusammenschnitt aus dem Sportjahr 2007. Für mich sind diese Jungs die Könige der Athleten. Eine Sportart mit mehr Vollendung gibt es nicht. Schon die erste 3fach Drehung haut mich jedes mal um. Lasst euch verzaubern. Dieses Video ist echt sehenswert bis zum Schluss. |
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Weltcup 1985 in der australischen Hauptstadt Canberra. Marita Koch holt sich mit 47,60s ihren 400m Weltrekord zurück. Damit bricht sie den Weltrekord auf dieser Strecke zum 7. und letzten Mal! In der ewigen Weltbestenliste gibt es neben ihr nur eine Frau, Jarmila Kratochvilova /TCH, die jemals unter der magischen 48s-Marke blieb (47,99s). Dritt schnellste Frau ist schon Marie José Perec /FRA mit 48,25s. Damit kommen die 3 schnellsten Frauen aus Europa. Der Welt- und Deutsche Rekord besteht bis heute. Eine Zeit für die Ewigkeit? |
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Bei der DLV Gala in Wattenscheid vom 12. August bestachen die deutschen Athleten mit überzeugende Leistungen. Eicke Onnen springt nicht nur über 2,26m sondern auch fast über die Hochsprungmatte. Tobi Unger rettet den Sieg bei den 4x100m Staffeln. Jan Fitschen läuft das 3000m Rennen sicher nach Hause. Bei den 110m Hürden verpasst Thomas Blaschek nur knapp den Sieg. Cathleen Tschirch setz sich auf den 200m durch und bei den 4x400m haben die deutschen mit Ingo Schultz ganz klar die Nase vorn. |
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Video und kurz warten |
DM Erfurt 2007. Ganz frisch vom Wochenden, 21. Juli. Es müssen ja nicht immer internationale Veranstaltungen sein. Die deutschen Athleten bieten hier über 200m ein packendes Finale. Alexander Kosenkow muss sich hier im Zweikampf mit der internationalen größe Tobias Unger messen. Ein Kopf an Kopf Rennen. Sehr spannend. Am Ende schiesst aber noch einer vorbei. Daniel Schnelting wird in 20,88s Deutscher Meister. Das ist Leichtathletik, so wird’s gemacht, großartiger Endspurt. Solche Läufe locken die Zuschauer ins Stadion. |
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Zwei Weltrekorde Wir befinden uns im Jahr 1991 bei den Weltmeisterschaften in Tokio und wohnen dem herausragendsten Weitsprungfinale bei, dass es je gegeben hat. Zwei Weltrekorde, geht das denn überhaupt? Der 23 Jahre alte Weltrekord von Bob Beamon ragt wie ein unüberwindbarer Fels aus dem Ende der Weitsprunggrube heraus. Im Jahr 1968 verbesserte er den Weltrekord mal eben um einen halben Meter und fünf Zentimetern auf 8,90m. Fast unvorstellbar, dass diese Meisterleistung nochmal getopt würde, schon gar nicht gleich zweimal. Zwei US-Amerikaner stehen sich in diesem Finale gegenüber. Mike Powell und Carl Lewis. Lewis legt, obwohl er gerade noch Weltrekord über 100m gelaufen ist eine fantastische Serie hin. 4 Sprünge über 8,80m. Mit seinem schlechtesten Sprung wäre er heute noch 5. der ewigen Weltbestenliste. Dann in seinem 4. Versuch läuft er zum Weltrekord an, 8,91m! Nach der Weltmeisterschaft wird ihm diese Weite wegen zu hohem Rückenwind wieder aberkannt und er geht mit 8,87m als drittbester Springer in die Geschichte ein. Mike Powell zeigt gleich im ersten Versuch einen 9-Meter-Sprung(?), doch die Kampfrichter entscheiden: ungültig. Die nächsten Sprünge sind mittelmässig, doch dann nachdem er zusehen muss, wie sich Carl Lewis den Weltrekord holt, packt auch er den Weltrekord. 8,95m wird gemessen. Er ist überglücklich und lässt den 6., nachdem er sieht, dass Lewis sich nicht mehr verbessern kann, aus. Sein Weltrekord steht bis heute. |
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Da mich dieser Mann so faziniert, widme ich Michael Johnson hier gleich noch ein zweites Video. Die Zahlen allein sind schon unfassbar. Es gibt auf der ganzen Welt, genauer gesagt in den USA, nur acht Männer, die die 400m jemals unter 44s gesprintet sind. Michael Johnson unterbot diese magische Grenze gleich 22 mal! Dt. Rekord ist mit 44,33s von Thomas Schönlebe aus dem Jahr 1987. Wir befinden uns bei der WM 1999 in Sevilla. Michael Johnson zeigt hier wieder sehr eindrucksvoll, wie es aussieht, wenn man 400m eine ganze Sekunde schneller läuft, als der Rest der Welt. Die Resultate der zweit und dritt Plazierten zeigen, dass wieder ein starkes Feld am Start ist. Der 2. läuft brasilianischen Landesrekord und der 3. verbessert den mexikanischen Landesrekord. Johnson schraubt hier den 11Jahre alten Weltrekord von Harry Reynolds (43,29s) um 11hunderstel herunter. Auf den ersten 200m ist nicht viel zu erkennen. Aber dann! Spätestens als das Feld auf die Zielgerade einbiegt erkennt es auch endlich der französische Sportreporter. Er ist ausser sich. Immer wieder schreit er „RECORD DU MONDE“! Weltrekord. |
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„... and the WORLDRECORD HAS GONE!“ Hab noch ein zweites Video von dem Lauf angehängt. Der Reporter ist langweilig, aber die Videoqualität ist diesmal deutlich besser. Dieses Mal begeben wir uns nach Atlanta ins Jahr 1996 zu den Olympischen Spielen. Der Texaner Michael Johnson hat alle seine Vorläufe über 200m gewonnen und konnte dort bereits schon 30m vor Schluss locker austrudeln lassen. Für das Finale zieht er sich goldene Spikes an. Eigentlich rechnen sowieso alle damit, dass er gewinnt, denn immerhin hat er seit 1991 kein einziges 200m Rennen mehr verloren. Am Start Sprintgiganten wie Ato Boldon und Frankie Fredericks, der in diesem Rennen mit 19,68s die 3. schnellste Zeit läuft, die je über 200m aufgestellt wurde. Ausserdem stellte er noch kurz zuvor den Hallenweltrekord mit 19,92s auf, und ist damit eigentlich ein sehr gefährlicher Gegner. Nach der Kurve ist eigentlich alles entschieden. Auf den letzten 100m lässt Michael Johnson alle stehen, deklassiert die komplette Weltspitze und holt sich seinen Fabel-Weltrekord in 19,32s. Er verbessert den alten Weltrekord damit um unglaubliche 34 hunderstel Sekunden. Obwohl Frank Fredericks (Namibia) zudem über 100m eine Traumzeit mit 9,89s läuft, bekommt er auch hier nur Silber, hinter Donovan Bailey. |
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Die letzten 300m des 5000m Finale in Barcelona 1992. Ich war gerade mal 12Jahre alt und live vor dem Fernseher dabei. Es war unglaublich. In einer rein afrikanischen Diziplin taucht im Schlussspurt auf einmal auch ein Weisser auf. Dieter Baumann. Er wurde später deswegen auch „Der weisse Afrikaner“ genannt. Eigentlich hatte er von vornherein keine Chance. 100m vor Schluss nur 4. und dann auch noch völlig eingekesselt. Doch plötzlich geht unerwartet die Lücke auf... |
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